Online Reiseführer Malediven
Autor Heinz  Hahn

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Umweltschutz auf den Malediven

Als der Tourismus auf den Malediven begann, machte man sich anfänglich wenig Gedanken über den Schutz der Umwelt. Der Müll der Touristeninseln wurde einfach im Meer versenkt oder auf der Insel vergraben. Durch die stetige Zunahme der Besucherzahlen wuchsen dann natürlich auch die Müllberge an und führten zu ernsthaften Problemen mit häßlichen Müllhalden oder sogar kleineren Müllinseln. Die meisten Fluggesellschaften nehmen heute den in Müllsäcke verpackten persönlichen Müll der Fluggäste kostenlos mit zurück, aber das löste natürlich nicht die Entsorgung des Inselmülls selbst. Die Regierung erließ daher eine Verordnung, daß aller Müll zu einer neu errichteten Verbrennungsanlage in der Nähe von Male gebracht werden muß. Da dies sehr kostenaufwendig ist, haben einige Inseln selbst entsprechende Verbrennungsanlagen gebaut was natürlich bei ungünstigen Bedingungen zu entsprechender Geruchsbelästigung führen kann. Versuchen Sie einfach auch unnötigen Müll zu vermeiden. Bier vom Faß, Softdrinks aus Glasflaschen und das Einsammeln des persönlichen Abfalls (von der Zahnpastatube bis zur Zigarettenkippe) hilft immerhin etwas die Belastung der Umwelt zu verringern.

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Vermeiden Sie bitte ALLES, was die Umwelt noch weiter belastet

Die Versorgung mit Frischwasser erschien zuerst ebenfalls keinerlei Problem zu sein, da sich unter jeder Insel ein regelrechter Frischwassersee befindet. Der enorme Verbrauch und das Anlegen von Pools sowie anderer für die Malediven eigentlich “unnötiger” Verbraucher führte auch dort zum rapiden Abnehmen der Wasservorräte. Um dies auszugleichen werden von vielen Inseln heute eigene Meerwasser Entsalzungsanlagen betrieben. Das früher durchaus übliche sammeln das reichlich vorhandenen Regenwassers hat nur noch auf den Inseln der Einheimischen Bedeutung.
Bei der Energie werden meistens noch die altbewährten Dieselgeneratoren mit ihrer bekannten Lärm- und Geruchsbelästigung verwendet. Obwohl sich Solarenergie bei der intensiven Sonneneinstrahlung anbieten würde setzt sich leider diese Form der Energiegewinnung nur sehr zögerlich durch und ist heute nur auf neugebauten und umweltbewußten Luxusresorts zu finden.

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Für den Hausbau abgebautes Korallengestein

Zum Schutz des Meeres und der Riffe bestimmte die maledivische Regierung Ende der 90er Jahre große Gebiete des Staatsgebietes zum Meeresnationalpark. Dort ist der Fischfang nicht mehr erlaubt bzw. streng reglementiert, neue Touristenresorts dürfen dort nicht mehr errichtet werden. Das größte Problem der Malediven, preisgünstiges Baumaterial für Häuser, konnte allerdings noch nicht gelöst werden und so dürfen die Einheimischen weiterhin Korallenblöcke zum Hausbau aus den Riffen abbauen. (die zum Bau der Touristenresorts verwendeten Korallengesteine hätten die maledivischen Einheimischen auf Jahrhunderte versorgen können)

 

Die Initiative "Protect the Maldives"

Die Initiative Protect the Maldives- www.protectthemaldives.de - bittet Sie an dieser Stelle um Ihre Mithilfe. Um den Malediven Touristen ein paar Informationen über das sensible Ökosystem der Malediven nahe zu bringen wurde ein kleines Informationsblatt erstellt das in acht Sprachen erhältlich ist. Diese Mappen werden den Managern der Inseln zum Auslegen in den Unterkünften angeboten was auf immer größeres Interesse stößt. Das größte Problem besteht allerdings im Transport dieser Mappen auf die Inseln, ein Versenden per normaler Post ist nicht finanzierbar. Daher werden freiwillige Mitnehmer gesucht die bereit sind, diese zu transportieren und dann am Flughafen in Male abzugeben. ( Gewicht pro Einheit 2,3 kg )

Die Mappen erhalten Sie kostenfrei als Päckchen zugeschickt, bitte lesen Sie dazu die Informationen auf der Webside und schreiben eine Mail an j.bernard@schulz-und-co.de
Geben Sie dabei Ihre Adresse, die Zielinsel, das Abflugdatum und die Zahl der Einheiten an, die Sie mitnehmen können. Mit den Mappen erhalten Sie auch den Hinweis, an welchem Schalter am Flughafen Sie die Mappen dann abgeben können, es braucht sich somit niemand um die Gewichtsbeschränkungen im Wasserflugzeug Sorgen zu machen. Damit Sie auch wissen, was Sie da transportieren, finden Sie hier das Merkblatt zum Download als PDF Datei:

Zum Download des Merkblattes
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Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe

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